Bereits zum vierten Mal hintereinander wurden die Senioren Mannschaftsmeisterschaften des Landes Brandenburg
im Schnellschach in Eberswalde im schön gelegenen
Gasthof „Haus am Stadtsee“ durchgeführt.
Am 14. Mai 2011 fanden sich 10 Senioren-Mannschaften mit je 4 Spielern ein, um
den Landesmeister zu ermitteln.
Es war ein zahlenmäßiges aber auch leistungsstarkes Teilnehmerfeld. Drei Mannschaften hatten eine durchschnittliche
Turnierwertzahl von über 1900 und vier Mannschaften von über 1800 Punkten.
Der USV Potsdam und ESV Eberswalde stellten je
zwei Mannschaften.
Da jeder gegen jeden in 9 Runden gespielt wurde, trafen in der ersten Runde die erste und die zweite Mannschaft
beider Vereine aufeinander. USV I und ESV I,
die mit zu den Favoriten zählten, siegten 3:1 und 4:0.
Der SC Oranienburg musste mit nur drei Spielern antreten. Der für das 1. Brett aufgestellte Schachfreund Heckert
traf aber nicht am Spielort ein. Auch der SV Motor Eberswalde hatte nur drei Spieler verfügbar. Am 4. Brett sprang
der Turnierleiter ein und die Mannschaft spielte unter Kreisfachverband
Eberswalde.
In der ersten und zweiten Runde setzten sich auch die anderen Favoriten durch.
In der 3. Runde traf Spree-Neiße-Kreis und USV I
aufeinander und trennten sich 2:2.
Die Rangliste führten mit 3 Siegen ESV I
und der SC Oranienburg an.
Die 4. Runde brachte die ersten größeren Überraschungen. Die Schachsenioren von Cottbus schlugen den
USV I und ESV I spielte nur unentschieden
gegen KFV Eberswalde.
Die 5. und 6. Runde verlief ohne große Überraschungen, sieht man von dem 2:2 des SCS Cottbus gegen
SC Oranienburg ab. ESV I und Spree-Neiße-Kreis führten souverän mit 11:1 Punkten das Feld an.
Ab der 7. Runde ging es ganz spannend zu. Der Spree- Neiße-Kreis setzte sich glatt mit 4:0 gegen ESV I durch
und übernahm die alleinige Führung. ESV I verlor gleich noch in der nächsten Runde gegen USV I ½:3 ½.
Vor der letzten Runde hatte der Spree-Neiße-Kreis bereits 3 Punkte Vorsprung und war uneinholbar Landesmeister,
musste aber gegen USV II noch eine Niederlage hinnehmen. Überraschend kam auch noch der Sieg des SCS Cottbus
gegen die Kombination Ludwigsfelde/Berlin Schmargendorf. Besonders bemerkenswert war am 1. Brett der Sieg
von Dr. Werner Didzuhn gegen Rainer Tröger. Erfolgreichster Einzelspieler war mit 8,5 Punkten aus 9 Partien
Norbert Grabowski vom SC Oranienburg.
Zum ersten Mal nahm eine Mannschaft vom SV G-A Rüdersdorf an der Landesmeisterschaft teil und spielte sehr stark.
Es gelang uns aber nicht, für den Spieler am 2. Brett eine Turnierwertzahl zu ermitteln. Auch der Mannschaftsleiter und
der Spieler selbst konnten uns nicht weiterhelfen. Da der Spieler sagte, dass er nicht in Deutschland Schach spielt,
wurden seine Ergebnisse annulliert und das Turnier neu gerechnet. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Spieler
weit nach Meldeschluss vom Verein beim Landesschachbund angemeldet wurde. Bemerkenswert ist nur, dass weder
der Spieler noch der Mannschaftsleiter davon etwas wussten.
Ein besonderer Dank gilt dem Schachfreund Detlef Zoll vom ESV Eberswalde, der die Ergebnisse sicherte und
ausdruckte und auch nach jeder Runde ein Rangliste erstellte und auch als
Schiedsrichter fungierte.
Scholz
Turnierleiter